Krebs - Onkologie

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Meningeosis neoplastica: Diagnostik

Liquoruntersuchung

Bei einem Patienten mit einer bösartigen Tumorerkrankung sollte man beim Auftreten neurologischer Symptome an eine Meningeosis neoplastica denken. Die Diagnose lässt sich durch eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor) sichern. Der Liquor wird durch eine Lumbalpunktion gewonnen. Nach der Punktion wird das Nervenwasser unter anderem auf das Vorliegen von Tumorzellen hin untersucht. Der Nachweis von Tumorzellen im Liquor ist ein deutlicher Hinweis auf das Vorliegen einer Meningeosis neoplastica.

 

Computer- oder Kernspintomographie

Bevor eine Lumbalpunktion durchgeführt wird, ist eine Computer- oder Kernspintomographie erforderlich. Dies ist notwendig, um einen eventuellen erhöhten Hirndruck festzustellen. Bei erhöhtem Hirndruck darf keine Lumbalpunktion erfolgen, weil dann dabei die Gefahr einer lebensgefährlichen "Hirneinklemmung" besteht. Zudem können einzelne Tumoren oder Tochtergeschwülste, die im Rahmen einer Meningeosis neoplastica an den Hirnhäuten wachsen, bei einer Computer- oder Kernspintomographie festgestellt werden. Auch Auswirkungen dieser Tumoren beziehungsweise Tochtergeschwülste auf das Gehirn lassen sich unter Umständen erkennen, beispielsweise eine Verdrängung von Gehirngewebe oder eine unmittelbare Nachbarschaft zwischen einem Tumor beziehungsweise einer Tochtergeschwulst und einer wichtigen Gehirnregion. Ähnliche Befunde können sich bei einer Computer- oder Kernspintomographie der Wirbelsäule zeigen, wenn im Bereich der Rückenmarkshäute Tumoren beziehungsweise Tochtergeschwülste wachsen.

 

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Meningeosis neoplastica

 




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