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Frühgeburt: Umgang der Eltern mit einer besonderen Situation

Es entsteht eine beängstigende Situation

Eine zu frühe Geburt unterbricht nicht nur die Entwicklung des Kindes im Mutterleib. Auch die Eltern werden in ihrer Vorfreude und Vorbereitung auf die Geburt und Elternzeit unterbrochen. Es entsteht unerwartet eine beängstigende Situation: vorzeitige Wehen, Klinikeinweisung der werdenden Mutter, evtl. ein Notkaiserschnitt und anschließend die Intensivbehandlung des Kindes, vielleicht sogar in einer anderen Klinik. Statt Vorfreude herrscht jetzt meist Sorge um das Frühgeborene.

 

Vorherrschende Gefühle der Mutter

Bei der Mutter stehen häufig folgende Gefühle im Vordergrund:

  • Schuldgefühl
  • Gefühl des Versagens
  • Verlustgefühl
  • Angst um ihr Kind

 

Vorherrschende Gefühle des Vaters

Beim Vater sind es vor allem:

  • Unsicherheit, beim Umgang mit dem Frühgeborenen
  • Angst bezüglich der weiteren Entwicklung des Kindes
  • Sorge um die Partnerin

 

Neue Aufgaben

Wichtig ist eine umfassende Aufklärung der Eltern. Sie sollten außerdem unbedingt in die Pflege des Kindes einbezogen werden. Das unterstützt nicht nur das Kind auf seinem schwierigen Weg in das Leben, es hilft oft auch den Eltern, mit der schwierigen Situation und ihren Ängsten besser umzugehen.

 

Hilfe und Unterstützung

Unterstützung gibt es bei Elternselbsthilfegruppen, dem Sozialdienst oder der Seelsorge. Niemand sollte sich schämen, dort Hilfe zu suchen. Eine Frühgeburt und das Leben mit einem frühgeborenen Kind ist eine besonderer Einschnitt in die Normalität und eine schwere Zeit, für die man nicht geboren wurde. Hilfe zu akzeptieren ist oft ein wichtiger Schritt zur Normalität.

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