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Plasmozytom:
Komplikationen
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Knochenbrüche
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Wegen der zunehmenden Instabilität der Knochen entstehen
Knochenbrüche ohne entsprechendes Unfallereignis, einfach spontan.
Solche Knochenbrüche werden deshalb auch als "Spontanfrakturen" bezeichnet.
Der Knochenabbau entsteht durch die Abgabe von Botenstoffen durch die
entarteten Plasmazellen. Das hat zur Folge, dass bestimmte Zellen, die Osteoklasten,
dazu angeregt werden, den Knochen abzubauen.
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Nierensteine und Nierenversagen
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Folge des Knochenabbaus ist außerdem vermehrtes
Ausschwemmen von Kalzium aus dem Knochen. Das führt wiederum dazu, dass der
Kalziumspiegel im Blut
erhöht ist. Dauerhaft erhöhte Blutkalziumspiegel können dann zu
Nierensteinen und Nierenversagen
(Niereninsuffizienz) führen. Die von den entarteten Plasmazellen
produzierten monoklonalen Antikörper werden vermehrt über die Nieren
ausgeschieden und tragen zu der Niereninsuffizienz noch zusätzlich bei. |
Blutarmut, Störung der Blutgerinnung, Infektanfälligkeit
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Die Bildung anderer Blutzellen (rote Blutkörperchen, Blutplättchen, andere weiße
Blutkörperchen) wird durch die Wucherungen entarteter Plasmazellen im
Knochenmark verdrängt. Als Folge davon entstehen
Blutarmut (verminderte
Bildung von roten Blutkörperchen) Gerinnungsstörungen (verminderte Bildung von
Blutplättchen) und Infektionsanfälligkeit (verminderte Bildung von Fresszellen). |
Verminderte Abwehr
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Eine erhöhte Infektionsanfälligkeit entsteht
zudem, weil die von den entarteten Plasmazellen gebildeten Antikörper nicht
funktionsfähig sind und zu wenig normale Immunglobuline produziert werden, die
Krankheitserreger abwehren können. |
Störungen der Durchblutung
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Bedingt durch die massiv vermehrte Produktion
monoklonaler Antikörper erhöht sich die Blutviskosität. Das Blut dickt ein
und wird "zähflüssiger". Das kann dann zu Durchblutungsstörungen führen. Die Durchblutungsstörungen können
sich an Verwirrtheitszuständen zeigen.
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