Neurologie - Erkrankungen des Nervensystems

Bücher zum Thema aussuchen Bücherliste: Neurologie

Neurologische Diagnostik
Amyotrophe Lateralsklerose
Kopfverletzungen und Schädel-Hirn- Trauma (SHT)
Verletzungen des Rückenmarks
Engpass-Syndrome
Epilepsie

Enzephalitis - Gehirnentzündung
Guillain-Barré-Syndrom
Hirnabszess
Koma
Meningitis - Hirnhautentzündung
Gehirn- und Rückenmarkstumoren

Herpes Zoster - Gürtelrose
Mononeuropathien
Multiple Sklerose
Polymyositis / Dermatomyositis
Progressive Muskeldystrophien
Myasthenia gravis pseudoparalytica

Myotonien
Parkinson Krankheit
Periphere Polyneuropathie (PNP)
Restless-Legs-Syndrom
Slow-Virus- Erkrankungen
Tremor - Zittern
Trigeminusneuralgie
Wetterfühligkeit

Erste Hilfe und Therapie bei Bewusstlosigkeit und Koma

Behandlung der Ursache

Koma beschreibt einen Zustand der tiefen Bewusstlosigkeit. Aus diesem Zustand kann der Betroffene auch nicht durch starke Schmerzreize geweckt werden, die Augen bleiben dabei geschlossen und der Schlaf-Wach-Rhythmus ist aufgehoben. Ein Koma ist aber eher ein Symptom, denn es kann sehr viele unterschiedliche Ursachen haben. Darum kann eine gezielte Behandlung erst nach einer umfangreichen Diagnostik im Krankenhaus erfolgen.

 

Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit

Bei einer Bewusstlosigkeit ist nicht immer gleich klar, welche Ursachen ihr zugrunde liegen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Erste Hilfe zu leisten und sicher zu stellen, dass ein bewusstlos aufgefundener Mensch atmet und sein Herz schlägt.

 

1. Schritt: Ansprechen und anfassen

Wenn Sie einen Bewusstlosen finden, z. B. bei einem Unfall o. ä. dann sollten Sie ihn als erstes sofort Ansprechen und auch kräftig anfassen, z. B. an den Schultern. Wacht der Betroffene nicht auf, so ist er bewusstlos.

 

2. Schritt: Notruf

 Bei Bewusstlosigkeit sollte als nächstes der Rettungsdienst alarmiert werden. Am besten ist es , wenn eine zweite Person dies übernimmt, während gleichzeitig weitere Rettungsmaßnahmen durchgeführt werden.

 

3. Schritt: Atemkontrolle

Zur Kontrolle einer normalen Atmung sollte der Mund- und Rachenraum inspiziert werden. Gegenstände wie Prothesen oder Blut oder Erbrochenes können die Atmwege blockieren. In diesem Fall den Mund säubern. Danach den Bewusstlosen an Kinn und Stirn anfassen und den Kopf vorsichtig nach hinten legen bis der Unterkiefer nach vorn oben zu liegen kommt. Jetzt können Sie ihre Wange über Mund und Nase des Bewusstlosen legen. So lässt sie auch ein schwacher Atem leichter spüren. Dabei sollten sie beobachten, ob sich der Brustkorb und Bauch beim Atmen hebt und senkt.

 

4. Schritt: Beatmung

Ist keine regelmäßige Atmung festzustellen, wird eine Mund-zu-Mund-Beatmung oder Mund-zu-Nase-Beatmung durchgeführt, wobei pro Minute mit 10 Atemzügen beatmet wird.

 

5. Schritt: Pulskontrolle

Gleichzeitig sollten Sie sich kontrollieren, ob der Bewusstlose eine Puls hat. Bei Pulslosigkeit muss neben der Beatmung auch eine Herzdruckmassage durchgeführt werden.

 

 

Die Beatmung und die Herzdruckmassage müssen so lange durchgeführt werden, bis der Notarzt eintrifft.

 

Stabile Seitenlage

Stellen Sie bei einem Bewusstlosen Atmung und Puls fest, so sollte er unbedingt in die stabile Seitenlage gebracht werden. Auf keinen Fall darf der Bewusstlose auf dem Rücken liegen bleiben, da er so sehr schnell ersticken kann. In der stabilen Seitenlage kann Speichel, Erbrochenes oder Blut aus dem Mund abfließen und die Zunge kann die Atemwege nicht verlegen.

 

Warme Decke und laufende Atemkontrolle

Danach sollte der Bewusstlose mit einer Decke zugedeckt werden. Bis der Notarzt eintrifft sollte die Atmung immer wieder kontrolliert werden.

Top

weiter mit: Was bedeutet Koma?  -  Ursachen  -  Diagnostik  -  Therapie  -  Verschiedene Arten des Komas: Wachkoma  -  Minimal Concious State (MCS)  -  Locked-in-Syndrom  -  Künstliches Koma  -  Quellen

Zur Übersicht
Die verschiedenen Arten des Komas

 

Übersicht "Neurologie"

Übersicht "Kopf und Seele"




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas