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Symptome und Verlauf von Rückenmarksverletzungen
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Symptome
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Schmerzen im Rücken
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Nach Unfällen spürt der Betroffene häufig bei traumatischen
Verletzungen des Rückenmarks, wenn er nicht bewusstlos ist, Schmerzen im Rücken. Die
Schmerzen müssen jedoch nicht am Ort der Verletzung empfunden werden, denn eine
Rückenmarksverletzung als solche nicht schmerzt. Schmerzen entstehen durch gebrochene
Wirbel oder Weichteilverletzungen. Äußere Zeichen an der Verletzungsstelle sind häufig
sehr diskret. |
Neurologische Ausfälle treten sofort auf
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Wenn der Verletzte bewusstseinsklar ist, nimmt er die neurologischen
Ausfälle (Lähmungen, Ausfall der Sensibilität) meisten unmittelbar sofort wahr. Ist der
Verletzte bewusstlos, so müssen die Helfer bei einem entsprechenden Unfallgeschehen
grundsätzlich davon ausgehen, dass eine Schädigung des Rückenmarks bestehen könnte.
Das ist für das weitere Vorgehen wichtig. |
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Verlauf
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Spinaler Schock in den ersten Tagen bis Wochen
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Nach einer Rückenmarksverletzung kommt es in der Frühphase zu einem
Schockzustand des Nervensystems. Die gelähmten Muskeln sind schlaff und die
Muskeleigenreflexe erloschen. Die Sensibilität und vegetative Funktionen (Blase,
Mastdarm) unterhalb der Läsion sind ausgefallen. |
Spinaler Schock
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Der Ausfall der vegetativen Steuerung führt zu einer Störung der
Kreislaufregulation und der Temperaturregulation. Die gestörte Gefäßregulation erhöht
das Thromboserisiko beträchtlich. Dieser
Zustand - spinaler Schock genannt - hält einige Tage bis Wochen an. |
Wochen später zeigen sich verstärkte Reflexe
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4 bis 6 Wochen nach akuter Querschnittlähmung kommt die Reflextätigkeit
unterhalb der Läsion wieder in Gang. Es bildet sich eine spastische Erhöhung des
Muskeltonus mit übersteigerten Eigenreflexen in dem gelähmten Bereich heraus. Bei
Dehnungsreizen kommt es zu reflektorischen Muskelkontraktionen (Kloni).
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