Krebs - Onkologie

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Essentielle Thrombozythämie: Symptome und Komplikationen

Viele haben keine Beschwerden

Durch verbesserte diagnostische Maßnahmen wird die essentiellen Thrombozythämie häufig bei Menschen zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt, obwohl sie keine Beschwerden haben. Das trifft auf etwa ein Drittel aller Betroffenen zu. Viele bleiben auch nach der Diagnosestellung über Jahre beschwerdefrei.

 

Kopfschmerzen, Schwindel, Kribbeln, rote Haut

Auftretende Symptome sind meistens die Folge von Durchblutungsstörungen. Diese Beschwerden sind sehr allgemein. Sie kommen sowohl bei anderen Erkrankungen, als auch bei gesunden Menschen aber eben auch beiessentieller Thrombozythämie vor. Es kann zu Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen sowie "Kribbeln" an Armen und Beinen, Blutergüsse, Nasen- und Zahnfleischbluten, Müdigkeit und Nachtschweiß kommen. Außerdem kann eine schmerzhafte Überwärmung und eine marmorierte Rötung an den Handflächen, Unterschenkeln oder Fußsohlen auftreten.

 

Es können schwere Komplikationen auftreten

Wegen der erhöhten Zahl der Thrombozyten ist bei der essentiellen Thrombozythämie die Gerinnbarkeit des Blutes erhöht. Aus diesem Grunde kommt es sehr viel leichter zu Thrombosen als normalerweise. Thrombosen und deren Folgen gehören zu den gefürchtetsten Komplikationen der ET. So kann es zu folgenden schwerwiegenden Komplikationen kommen:

 

Milzvergrößerung

Nach langjährigem Bestehen der Erkrankung kommt es in vielen Fällen zu einer Vergrößerung der Milz.

 

Neigung zu verstärkten Blutungen

Paradoxerweise besteht bei der essentiellen Thrombozythämie neben der Thromboseneigung auch eine erhöhte Blutungsneigung, vor allem bei sehr hohen Thrombozytenzahlen (über 1 Million/ µl). In einem solchen Fall kann es auch zu Blutungen im Magen-Darmtrakt oder sehr selten zu Hirnblutungen kommen.

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