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Non-Hodgkin-Lymphome:
Therapie
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Non-Hodgkin-Lymphome sind systemischen Erkrankungen. Aus diesem Grund kommt eine operative Therapie nicht in Frage.
Die operative Entfernung
eines Lymphknotens dient nur zu diagnostischen Zwecken. |
Methoden
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Für die Behandlung stehen je nach Lymphomtyp mehrere Methoden
zur Verfügung:
- Strahlentherapie
- Chemotherapie
- Immunochemotherapie (Kombination aus Immuntherapie
und Chemotherapie)
Die entscheidende Frage für die Wahl der Behandlung ist,
welcher Art das Lymphom angehört und wie weit es auf den übrigen Körper
übergegriffen hat.
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Lymphome, die auf
eine Lymphknotenregion beschränkt sind (Stadium 1), werden durch alleinige
Strahlentherapie behandelt und können zum Teil dadurch geheilt werden. Die übrigen, schon weiter fortgeschrittenen Lymphome
werden zunächst in kurzen Abständen kontrolliert. Da sie sehr langsam
fortschreiten, wird mit der Therapie noch abgewartet, bis belastende
Beschwerden auftreten. Der Grund dafür ist, dass eine komplette Heilung bei ihnen nicht möglich ist
und die Tumorzellmasse nur zurückgedrängt werden kann. Sie sprechen meistens
gut auf eine Immunochemotherapie an. Dadurch kommt es zu einer zwar
vorübergehenden, aber lang anhaltenden Stabilisierung des Krankheitsbildes.
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Die
hochmalignen Lymphome verlaufen aggressiv, breiten sich rasch im Körper aus
und müssen dringend behandelt werden. Sie sind aber oft heilbar, da sie
besser auf die Behandlung ansprechen als niedrigmaligne Lymphome. Hochmaligne NHL
werden meist mit 6 bis 8 Zyklen einer kombinierten Immunchemotherapie und
ggf. mit einer zusätzlichen Strahlentherapie behandelt. |
ZNS-Lymphome
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Bei Lymphomen, die das Zentrale Nervensystem (ZNS) befallen, wird der
Gehirnschädel und das Rückenmark bestrahlt und ein
Zytostatikum mit einem
Kortisonpräparat direkt in das Nervenwasser (Liquor) eingespritzt. |
Rezidiv
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Beim Wiederauftreten (Rezidiv) des Lymphoms kommen andere
Kombinationschemotherapien zum Einsatz oder es wird eine Hochdosis-
Chemotherapie mit anschließender
Stammzelltransplantation durchgeführt. |
Nebenwirkung Strahlentherapie
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Bei der Strahlentherapie kann es unmittelbar nach der
Therapie zu Störungen des Magen-Darm-Trakts mit Übelkeit und Erbrechen, zu
Hautreizungen und Haarausfall kommen. Mögliche Spätfolgen sind Entzündungen des
Herzens und der Lunge, Schilddrüsenunterfunktion und Unfruchtbarkeit. |
Nebenwirkung Chemotherapie
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Auch bei der Chemotherapie wird neben dem Krebsgewebe
gesundes Gewebe geschädigt. Das betrifft besonders Gewebe mit schnellem
Zellumsatz, wie Knochenmark, sowie Haut und Hautanhangsgebilde und Schleimhäute.
Es kommt zu totalem Haarausfall, Beschwerden des Magen-Darmtrakts mit Übelkeit
und Erbrechen. Die Beeinträchtigung des Knochenmarks zeigt sich an einem Abfall
der Blutzellen mit den entsprechenden Folgen wie Blutarmut oder gehäuften
Infekten. Chemotherapie kann zu vorübergehender oder bleibender Unfruchtbarkeit
führen. Dies hängt von der Gesamtdosis der verabreichten Zytostatika und dem
Alter des Erkrankten ab.
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