Krebs - Onkologie

Bücher zum Thema aussuchen Bücherliste: Onkologie

Allgemeine Aspekte bei Krebs
Bauchspeicheldrüsenkrebs
Darmkrebs
Gehirn- und Rückenmarkstumoren
Gutartige Tumore der Haut
Bösartige Tumore der Haut

Leberkrebs
Leukämie
Hodgkin-Lymphome
Non-Hodgkin-Lymphome
Lungenkrebs
Magenkrebs
Meningeosis neoplastica
Myelodysplastische Syndrome (MDS)

Myeloproliferative Erkrankungen (CMPE) 
Neuroendokrine Tumoren - NET
Nierenkrebs
Paraneoplastische Erkrankungen
Plasmozytom
Speiseröhrenkrebs

Frauen:
Brustkrebs
Eierstockkrebs
Gebärmutterkrebs
Gebärmutterhalskrebs
Scheidentumoren
Trophoblasterkrankungen
Vulvatumoren
Männer:
Prostatakrebs
Kinder:
Krebs bei Kindern

Was sind myelodysplastische Syndrome?

Umfangreiche Informationen über die Blutbildung finden Sie bei MedizInfo® Hämatologie

Der Name "Myelodysplastische Syndrome" (MDS) setzt sich zusammen aus "myelo" (Knochenmark) und "dysplastisch" (fehlgebildet). Die Bezeichnung weist daraufhin, dass es sich um eine Gruppe von Erkrankungen des Knochenmarks handelt, die aufgrund einer genetischen Veränderung der Stammzellen des Blutes entstehen.

 

Es gibt zu wenig gesunde Blutkörperchen

Die entarteten Stammzellen sind nicht mehr in der Lage die normale Teilung und Reifung zu durchlaufen, die produzierten Zellen sind nicht funktionsfähig und sterben ab, so dass es – in wechselndem Umfang – zu einer Verminderung aller Zellreihen, die im Knochenmark gebildet werden (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) kommt.

 

Folgen sind Blutarmut, Infektionen und Blutungsneigung

  • Durch die Verminderung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) entsteht Blutarmut (Anämie) mit den Symptomen: Müdigkeit, reduzierte Leistungsfähigkeit, Kurzatmigkeit etc.
  • Durch die Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sinkt die Immunabwehr und es kommt leichter zu Infektionen u. U. mit Fieber.
  • Der Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) führt zu verstärkter Blutungsneigung.
 

Oft entsteht aus MDS eine Leukämie

Myelodysplastische Syndrome zählen zu den bösartigen hämatologischen Erkrankungen und gehen in 25 bis 30 Prozent der Fälle in eine AML (akute myeloische Leukämie) über, weshalb diese Erkrankungsformen früher auch als Präleukämie oder schleichende Leukämie bezeichnet wurden.

Top

 

oder weiter mit: Was sind myelodysplastische Syndrome?  -  Vorkommen und Ursachen  -  Einteilung myelodysplastischer Syndrome  -  Symptome und Diagnose  -  Therapie und Prognose

Zur Übersicht
Myelodysplastische Syndrome

 




MedizInfo®Homepage
zur Startseite

zur Übersicht
des Unterthemas
zur Übersicht
des Oberthemas