Krebs - Onkologie

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Hodgkin-Lymphome:
Komplikationen und Spätfolgen

Druck auf Nachbarorgane

Komplikationen können sowohl durch das Hodgkin Lymphom selbst hervorgerufen werden, als auch in Zusammenhang mit Nebenwirkungen der Therapie stehen. Größere Lymphome können je nach Ort ihres Wachstums Druck auf benachbarte Organe ausüben und dadurch deren Funktion behindern.

 

Spätfolgen der Behandlung

In Zusammenhang mit der Bestrahlungs- und Chemotherapie ist das Risiko in späteren Jahren an einem Zweittumor zu erkranken größer. Die Chemotherapie steigert vor allem das Risiko für die Entwicklung einer Leukämie oder eines Non-Hodgkin-Lymphoms, typischerweise in den ersten 10 Jahren nach der Hodgkin-Behandlung. Solide Tumoren, wie Haut-, Lungen- oder Brustkrebs kommen vor allem nach Strahlentherapie vor.

 

Nebenwirkung bei Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie kann es unmittelbar nach der Therapie zu Störungen des Magen-Darm-Trakts mit Übelkeit und Erbrechen, zu Hautreizungen und Haarausfall kommen. Mögliche Spätfolgen sind Entzündungen des Herzens und der Lunge, Schilddrüsenunterfunktion und Unfruchtbarkeit.

 

Nebenwirkung bei Chemotherapie

Auch bei der Chemotherapie wird neben dem Krebsgewebe gesundes Gewebe geschädigt. Das betrifft besonders Gewebe mit schnellem Zellumsatz, wie Knochenmark, sowie Haut und Hautanhangsgebilde und Schleimhäute. Es kommt zu totalem Haarausfall, Beschwerden des Magen-Darmtrakts mit Übelkeit und Erbrechen. Die Beeinträchtigung des Knochenmarks zeigt sich an einem Abfall der Blutzellen mit den entsprechenden Folgen wie Blutarmut oder gehäuften Infekten. Chemotherapie kann zu vorübergehender oder bleibender Unfruchtbarkeit führen. Dies hängt von der Gesamtdosis der verabreichten Zytostatika und dem Alter des Erkrankten ab.

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oder weiter mit: Einteilung bösartiger Lymphome  -  Was ist ein Hodgkin-Lymphom?  Häufigkeit  -  Ursachen  -  Symptome  -  Diagnostik  -  Therapie  -  Komplikationen und Spätfolgen  -  Nachsorge  -  Prognose

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Hodgkin-Lymphome

 




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